Linkaufbau

Linkaufbau (auch Linkbuilding) beschreibt den Offpage- (Offsite-) Bereich der Suchmaschinenoptimierung, bei dem es darum geht, die Domainpopularität einer Webseite gezielt zu erhöhen.

Das erste Ziel beim Linkaufbau ist eine Verbesserung der Suchergebnisposition einer Webseite für einen bestimmten Suchbegriff (Keyword) bei einer Suchmaschine wie z. B. Google oder bing. Das zweite Ziel beim Linkaufbau ist es, durch den gesetzten Link Besucher direkt zur eigenen Seite zu leiten. Das dritte Ziel des Linkaufbaus besteht darin, den PageRank der linkgebenden Seite vererbt zu bekommen und somit seinen eigenen PageRank zu stärken.

Arbeitsweise

Während bei der Onpage- oder Onsite-Optimierung einer Webseite vornehmlich die Struktur und der Inhalt optimiert werden, fokussiert man beim Linkaufbau in erster Linie das Umfeld der betreffenden Webseite.

Beim Linkaufbau versucht man die Anzahl der auf die eigene Webseite verweisenden Backlinks zu erhöhen. Das eigene Linkwachstum kann durch Maßnahmen wie hochwertige Inhalte (Content), themenrelevante und regelmäßig aktualisierte Informationen sowie PR Maßnahmen beeinflusst werden.

Beim organischen Linkaufbau wächst die Anzahl der Backlinks und die damit verbundene Domainpopularität einer Webseite auf natürlichem Weg. Im Gegensatz dazu stehen sogenannte „Black Hat“ SEO-Methoden, die z.B. durch Linkkauf, Linkmiete oder Linktausch und künstliche Linkfarmen oder auch Schattendomains auf eine Anhäufung der eigenen Domainpopularität setzen. Unnatürlich steigende Linkzahlen werden von Suchmaschinen oft erkannt und nicht gewertet.

Ein forcierter Linkaufbau besteht häufig aus Linkquellen wie Presse- und PR-Artikeln oder Links aus Texten die z.B. in Artikelverzeichnissen und freien Blogs nur zu dem Zweck des Linkaufbaus untergebracht werden. Auch die Teilnahme am Social Web, wie das Kommentieren auf Blogs oder Antworten in Experten Communitys wird häufig zum Linkaufbau verwendet; selbst Wikipedia-Artikel werden häufig missbraucht um sogenannte „Trusted Links“ zu bekommen. Foren- und Wikibetreiber setzen daher bei externen Links, die von Nutzern eingefügt werden können, oft automatisch das nofollow-Attribut. Da all diese Maßnahmen aktiv durchgeführt werden, spricht man hierbei auch von einem künstlichem Linkaufbau.